Wandervogelhof Reinstorf

Geschichte

"Wir müssen Menschen sein, die nicht mit viel Gerede immer neu entdecken müssen, was sie wollen ..."

Im Jahre 1978 fand sich ein Kreis von Uelzener Wandervögeln zusammen, um die Idee Begegnungsstätte für die Mitglieder und befreundete Bünde in die Tat umzusetzen. Zweierlei war dabei Ziel. Zum einen sollten den Bünden entwachsenen Menschen eine Möglichkeit finden, sich weiter zu engagieren und auszutauschen, zum anderen sollte ein Freiraum für die aktive Gruppen geschaffen werden, an dem sie sich ungestört entfalten und kreativ tätig werden können. Aus den langen Jahren des Bestehens des Wandervogels Uelzen hatte sich zudem herauskristallisiert, wie wichtig ein generationsübergreifendes Zusammenarbeiten ist.

Träger des Wandervogelhofes ist der Wandervogel Uelzen, in dem heute Menschen aus den verschiedensten Bünden eine neue Heimat gefunden haben und auch weiterhin finden werden. Die Aktivitäten des Hofes, seien es Veranstaltungen zu den verschiedensten Themen oder der fortschreitende Ausbau, werden von der Hofmannschaft getragen und forciert.

Das Ideal des Wandervogels, der Verpflichtung einer Idee und Gemeinschaft gegenüber wird heute auf dem Wandervogelhof durch alle Generationen hindurch verwirklicht. Die Idee der überbündischen Gemeinschaft zeigt sich in der Öffnung des Bundes für alle - Pfadfinder, Jungenschaftler, Wandervögel - die diese Ideale schätzen und achten. Hier kann ein Stück weit der Traum des "Lebensbundes" Form und Gestalt annehmen.

Neben diesen ideellen Zielen liegt ein besonderer Schwerpunkt im Bereich der gemeinsamen Arbeit in den Bauhütten auf dem Wandervogelhof. Bei der Instandhaltung und dem Ausbau der vorhandenen Gebäude werden sowohl verschiedenste handwerkliche Fertigkeiten vermittelt als auch ein besonderes Gefühl der Zusammengehörigkeit über Bundes- und Generationstreffen hinweg vermittelt.

Der Wandervogelhof Reinstorf ist heute im Besitz einer Eigentümergemeinschaft, Träger ist der Wandervogel Uelzen e.V.. Die Finanzierung des Unterhaltes und des weiteren Ausbaus erfolgt ausschließlich über Spenden und Eigenmittel.